Sumbawanga

Sumbawanga liegt im Südwesten von Tanzania, hat ca 100 000, Einwohner.
Die meisten sind kleine Farmer. Sie pflanzen Bohnen und Mais, welches die Grundnahrungsmittel der Bevölkerung sind.

Diese Gegend ist die ärmste in Tansania. Eier der Gründe ist das Klima: Die Regenzeit dauert von November bis April. Die Trockenzeit dauert so 7 Monate, es waechst nichts in ihr, so kann man kein Gemüse anbauen. Früchte sind rar, sie werden aus anderen Teilen Tansanias importiert.

Viele Menschen hier sind sehr krank. An Malaria, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Tuberkulose und Aids sterben viele Kinder und die Elterngeneration. In den Dörfern besonders, werden diese Krankheiten tabuisiert. Aids, auch Malaria wird von den Hexen gebracht. Die betroffenen gehen zuerst zum Medizinmann, dann erst ins Krankenhaus, meist zu spät.

In den letzten Jahren sind die traditionellen Familienstrukturen verändert. So hatte die Familie ein festes soziales System, der Familie Orientierung und Halt gab, dieses ist jetzt nicht mehr so. Die Männer haben oft mehrere Frauen, so überträgt sich der Virus rapide. Die Frauen haben keine Möglichkeit sich zu verweigern.

Die Regierung unternimmt viel um die Menschen über Aids zu informieren:
- aufklärende Seminare werden angeboten,
- in Krankenhäusern die Mütter informiert, wie sie die Kinder schützen können,
- Männer werden aufgefordert Kondome zu benutzen, nicht nachlässig zu sein.

Die Kirche versucht die Jugend zur Verantwortung zu erziehen, moralisch verantwortlich zu sein. Vor der Ehe keinen Sex.

1917, in der Missionsperiode, als die Missionare in diese Gegend kamen, wurde die Stadt Sumbawanga gegründet. Der leader war eine Frau, sie war katholisch und in Kate getauft.
So sollte jeder, der in dieser Stadt leben wollte, zuvor in ein spezielles Dorf gehen, um dort die „Hexenkraft“ wegzuwerfen.
Die Gründerin von Sumbawanga hatte keinen leichten Stand.

In dieser Zeit wurden Schulen und Krankenstationen gebaut, es wurde gesunde Ernährung gelehrt. Hier sprechen die Menschen sehr positiv von den Erfahrungen mit den Missionaren.

1893 bis zum 1. Weltkrieg in der Kolonialzeit kamen die Deutschen nach Kasanga am Tanganyikasee.

1919 kamen dann die Briten an diesen Ort.
1960/61 wurde Tanganjika— Tansania, ein freies Land.

Der Präsident Nyerere wird noch heute sehr von den Menschen verehrt, besonders den älteren Menschen. Sie sagen, er wollte das Wohl des Volkes durch Freiheit, Frieden und Entwicklung.
Der versuchte Sozialismus scheiterte schon vor seinem Tod 1995. 1999 brachte der Kapitalismus grosse Probleme für das Land. Jeder denkt an seinen eigenen Profit, Korruption herrscht an vielen Orten.

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